Januar 2021

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MEDIZIN+CO

MEDIZIN+CO 01/2021

GESUNDHEITSBERUFE 2020

GESUNDHEITSBERUFE 2020
Foto: © Detlef Ilgner
Foto: © Detlef Ilgner

Städtische Kliniken schaffen eine zentrale Anlaufstelle für Patienten, die operiert werden

Die neue Elektivambulanz im Erdgeschoss des Haupthauses sorgt für kürzere Wartezeiten für die Patienten. Alles, was im Vorfeld einer Operation zu erledigen ist, passiert nun an einer Stelle. Auch die Notarztpraxis für Kinder und Jugendliche ist ab sofort in den Räumen untergebracht.

Wer sich schon mal in einem Krankenhaus hat operieren lassen, kennt das: Bevor es tatsächlich los geht, stehen eine Reihe von Untersuchungen und Gesprächen an. Dem Patienten wird zum Beispiel Blut abgenommen. Der Arzt erläutert ihm noch einmal den Befund und den Ablauf der Operation. Der Anästhesist klärt ihn auf. Medikamente, die vor der Operation zu nehmen sind, werden verordnet. Ärzte und Pfleger ganz unterschiedlicher Abteilungen sind dazu nötig. Wenn sie an unterschiedlichen Stellen im Haus sitzen, bedeutet das für den Patienten schlimmstenfalls eine kleine Rundreise durch das Haus mit Wartezeit an jeder einzelnen Station. „Wir haben unsere Abläufe so umstrukturiert, dass alle nötigen Gespräche und Untersuchungen am selben Ort passieren“, erklärt Projektleiterin Karin Lennartz. Dazu wurde der Teil des Erdgeschosses, in dem früher die Notaufnahme war, umgebaut. Dort sitzen nun Ärzte und halten ihre Sprechstunden ab, untersuchen und klären die Patienten auf, bei denen eine Operation bevorsteht. „Das beschleunigt die Abläufe und entlastet Patienten und Mitarbeiter gleichermaßen“, sagt Karin Lennartz. Dazu trägt nicht nur die neue räumliche Nähe ein.

Foto: © Detlef Ilgner
Foto: © Detlef Ilgner

Für die neue Elektiv-, Prämedikations- und Sprechstundenambulanz, die am 1. Oktober ihren Betrieb aufgenommen hat, wurden auch die Dokumente vereinheitlicht und durch weitere Digitalisierung vereinfacht. „Der größte Vorteil ist, dass ab sofort die OP-Vorbereitung für alle Fachabteilungen nach einem einheitlichen System erfolgt, und zwar von der Terminierung bis zur Durchführung“, sagt Carmen Adily, Leiterin der Sprechstundenambulanz. Die Patienten bekommen alle Informationen, die sie benötigen, übersichtlich auf einem einheitlichen Terminzettel. Durch die neuen Räume ließen sich gleich am ersten Tag in neuer Struktur Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und die Aufsichtsratsvorsitzende Monika Berten führen. Die neue Elektivambulanz ist gleichzeitig die neue Heimat der Notarztpraxis für Kinder und Jugendliche. Sie war bislang provisorisch in Containern vor dem Haupthaus untergebracht.

Wenn Kinder und Jugendliche außerhalb der Sprechzeiten der niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte ärztliche Hilfe brauchen, ist die Notarztpraxis die richtige Anlaufstelle. Sie ist geöffnet Montag, Dienstag und Donnerstag von 19 bis 22 Uhr, Mittwoch und Freitag von 16 bis 22 Uhr und Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen von 9 Uhr bis 21 Uhr.

Telefonisch ist der Kinderärztliche Notdienst in diesen Zeiten zu erreichen unter Telefon 02166 39436990.

 

Info Titelbild: Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Aufsichtsratsvorsitzende Monika Berten (3. von links) und weitere Mitglieder des Aufsichtsrats, sowie Karin Lennartz (links) und Carmen Adliy (2. von links), der neue Leiterin der Abteilung Elektiv-, Prämedikations- und Sprechstundenambulanz. bei der feierlichen Einweihung der neuen, zentralen Anlaufstelle für zu operierende Patienten.

Info Bild 2: Dr. med. helmut Grosch, Sektionsleiter der Proktologie führt OB Hans Wilhelm Reiners durch die neue Ambulanz.

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