September 2020

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MEDIZIN+CO

MEDIZIN+CO 03/2020

GESUNDHEITSBERUFE 2020

GESUNDHEITSBERUFE 2020
Visualisierung: © Otten Architekten GmbH
Visualisierung: © Otten Architekten GmbH

Baubeginn für die Markthalle am Kapuzinerplatz

Lange wurde diskutiert, so mancher glaubte nie oder nicht mehr an eine Realisierung und wenn man den Sozialen Medien folgt, sind die Meinungen zum Projekt „Markthalle“ durchaus gespalten. All dem zum Trotz ziert seit dem 11. Augst ein Bauzaun den Kapuzinerplatz und am 12. August wurde mit dem ersten Spatenstich die Bauphase zur Markthalle offiziell begonnen.

Die Bauzeit des zu 100% von den privaten Mönchengladbacher Investoren Wilfried Rosenland, Rudolf Jackels und Jürgen Schiffer finanzierten und vom Architekturbüro Otten Architekten GmbH entwickelten Projektes wird mit etwa einem Jahr veranschlagt. Hiervon dürften der Innenausbau und die Umgestaltung des Kapuzinerplatzes wohl die meiste Zeit in Anspruch nehmen.

Im etwa 1060m² großen, überdachten Bereich der neuen Markthalle sind Ladenlokale geplant, die ein spannendes und qualitativ hochwertiges Food & Beverage Sortiment bieten sollen, das es so und in dieser Konzentration in Mönchengladbach noch nicht gibt. Ein rustikaler Stadthofladen, der gemeinsam von lokalen Bauern betrieben wird, eine Bio-Bäckerei, ein nachhaltiger Metzger sowie Angebote aus den Bereichen Feinkost, Weine, Spirituosen, Kaffee- und Eiskultur und eine Gastronomie mit wechselnden, saisonalen Speisen. Verteilt an den einzelnen Ladenlokalen laden Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Genießen ein, im hinteren Bereich der Markthalle sind weitere Sitzgelegenheiten und eine Showküche geplant und auch vor der Markthalle ist eine Bühne eingeplant, die den Kapuzinerplatz mit wechselnden kulturellen und kulinarischen Angeboten bespielen soll.

Kommentar des Herausgebers

Für mich ist die Markthalle am Kapuzinerplatz eine großartige Chance, die Oberstadt Mönchengladbachs deutlich aufzuwerten und in schwierigen innerstädtischen Zeiten wieder für Frequenz in diesem für unsere Stadt bedeutenden Raum zu sorgen. Etwas, das man mit dem geplanten Angebot und der Projektzielsetzung nicht in den bestehenden Leerständen der oberen Hindenburgstraße hätte realisieren können. Die Markthalle und die begleitenden bzw. nachfolgenden Planungen für die aktuell brachliegenden Giebelhäuser am Kapuzinerplatz werden diesen derzeit kaum genutzten, zentralen und wichtigen Platz massiv aufwerten und durch die Attraktivität des neuen Standortes zu einer positiven Besucher- und Kundenbewegung zwischen Minto und Altem Markt /Kapuzinerplatz führen. Eine Entwicklung, die hoffentlich neue Investoren und Mieter anziehen wird, die in der Folge die derzeitigen Leerstände auf der oberen Hindenburgstraße wieder mit Leben füllen werden. Einen zweiten Mintoeffekt, wie ihn viele befürchten wird es meiner Meinung nach nicht geben, auch nicht für die Gastronomie am Alten Markt - im Gegenteil. Je attraktiver das Umfeld, desto mehr Gäste / Besucher. Ich wünsche allen Beteiligten und unserer Stadt viel Glück und Erfolg. „MT“

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