Der Clausmarkt 2019 aus der Vogelperspektive, viele Menschen sehen sich Produkte an Marktständen an. Der Clausmarkt 2019 aus der Vogelperspektive, viele Menschen sehen sich Produkte an Marktständen an.
Foto: © Myriam Topel
Clausmarkt 2019
01.05.2021
Kunst + Kultur

CLAUS kommt (vielleicht)

Gibt es 2021 einen Antiweihnachtsmarkt der schönen Dinge?

Corona hat die Eventbranche mitsamt allen unseren Lieblingsveranstaltungen in eine nie erwartete, dramatische Lage versetzt, aber jetzt, wo die Impfungen fortschreiten und – zumindest theoretisch – dadurch ein wenig Hoffnung auf ein Ende der Pandemie aufkeimt, gibt es auch erste, vorsichtige Planungen für Veranstaltungen.

Auch Myriam Topel, Veranstalterin der Greta und Claus Märkte in Mönchengladbach hat diese Hoffnung und der HINDENBURGER hatte die Möglichkeit, mit ihr darüber zu reden.

Für 2021 hat Myriam für uns alle gute aber auch schlechte Nachrichten. Kurz und schmerzlos – auf Greta müssen wir noch ein weiteres Jahr verzichten, aber für den Clausmarkt im Dezember laufen bereits die Planungen – natürlich mit Corona im Kopf und der Hoffnung, dass Veranstaltungen bis dahin wieder möglich sein werden. Der Termin steht bereits fest, am Samstag, den 04.12. und Sonntag, den 05.12. dürfen wir hoffentlich bei Claus wieder stöbern, genießen und staunen.

Neu ist auch die Location, denn Claus zieht in die, dann nach Umbau wieder eröffnete, Kaiser-Friedrich-Halle, was auch Dank der guten Kooperation mit der MGMG möglich wurde.

„Wir haben uns bei Micki Hilgers in der Red Box sehr wohl gefühlt und gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber ich habe schon immer davon geträumt, etwas in der Kaiser-Friedrich-Halle zu machen und endlich habe ich dazu die Möglichkeit“ erläutert Myriam Topel den Locationwechsel. „Im Bekannten- und Freundeskreis zumindest hat diese Neuigkeit für große Begeisterung gesorgt“, fährt sie fort.

Es gibt aber noch einen weiteren Grund, denn neben dem Clausmarkt in der Halle wird es auch einen kleinen aber feinen Foodmarkt hinter der Kaiser-Friedrich-Halle im Bereich des Brunnens geben, den jeder kostenlos besuchen kann. Myriam Topel betont, dass es ausdrücklich kein Weihnachtsmarkt ist, denn das war Claus ja noch nie. Wer hier also „Jingle Bells“ und „Last Christmas„ erwartet, bekommt eher einen Antiweihnachtsmarkt geboten – so wie schon immer halt.

Normalerweise fangen die Planungen für den Clausmarkt erst nach den Sommerferien an. Dass sie diesmal schon so früh losgehen konnten, begeistert Myriam Topel, denn natürlich gilt es, sich den ungewohnten, neuen Herausforderungen zu stellen und das alles erfordert deutlich mehr Planungsaufwand als in Nicht-Pandemiezeiten. Aktuell ist nicht klar, welche Anforderungen von der Stadtverwaltung an eine solche Veranstaltung gestellt werden und wie viele Besucher gleichzeitig zugelassen sein werden, aber zumindest bei den Ausstellern hat Myriam bereits Vorstellungen – es sollen für den Innen- und Außenbereich ca. 100 Aussteller werden, die mit ihren spannenden Produkten für Neugierde und funkelnde Augen sorgen sollen. Auch, dass es natürlich wieder eine großartige Deko geben wird steht, fest, mehr aber auch noch nicht. Beim Rahmenprogramm sind bisher die beiden DJs Maze 666 und James Brown so gut wie sicher wieder mit am Start und sorgen für die passende Beschallung.

Soweit zum aktuellen Planungsstand.

Wer auf dem Laufenden bleiben möchte – Greta & Claus sind mittlerweile auf vielen digitalen Kanälen vertreten.

Seit letztem Jahr gibt es eine neue Internetseite: https://meine-greta.de/. Bald gibt es auch einen Newsletter, zu dem man sich bereits jetzt unter https://meine-greta.de/blog eintragen kann. Ebenfalls seit letztem Jahr ergänzt ein eigener Youtube Channel das Medienangebot, zu finden unter https://www.youtube.com/c/GretaundClaus.

Nun heißt es für uns alle „Daumen drücken“, dass wir tatsächlich im Dezember wieder eines der schönsten Events unserer Stadt genießen können. Claus, wir freuen uns auf Dich!