Jürgen Huppertz, Christiane Schüßler, Harald Weuthen und Imke Clever halten vor einem Sportplatz den neuen Sportentwicklungsplan fest. Jürgen Huppertz, Christiane Schüßler, Harald Weuthen und Imke Clever halten vor einem Sportplatz den neuen Sportentwicklungsplan fest.
Foto: © Stadt MG
Der Leiter der Sportverwaltung Jürgen Huppertz, die Beigeordnete Christiane Schüßler, der Fachbereichsleiter Schule und Sport Harald Weuthen und Teamleiterin Imke Clever stellen den neuen Sportentwicklungsplan vor.
02.06.2022
Aktuelles

Sport im urbanen Raum

das und mehr neu bei der Fortschreibung des Sportentwicklungsplans

Aus dem Sportstättenentwicklungsplan ist in dieser Fortschreibung, die der Fachbereich Schule und Sport nun vorgestellt hat, der Sportentwicklungsplan geworden. Der geänderte Name kennzeichnet dabei auch eine inhaltliche Veränderung. Denn es geht nicht nur darum, bestehende Sportanlagen in den Blick zu nehmen und nach ihrem Sanierungsbedarf zu schauen, sondern auch darum, wie sich Sport und damit die sportliche Nutzung der Anlagen in Zukunft verändern wird. Um zu erfahren, was sich die Menschen in dieser Stadt vorstellen und wünschen, hat es bei der Fortschreibung für sie auch zum ersten Mal die Möglichkeit gegeben, sich online und in Präsenz zu beteiligen, sagt die Beigeordnete Christiane Schüßler: "Dies war für mich einer meiner ersten Termine hier in Mönchengladbach und ich habe mich wirklich gefreut, zu sehen, dass die Menschen diese Möglichkeit auch wirklich sehr gut angenommen haben und viele tolle Ideen zusammengekommen sind."

Mit Hilfe eines Kriterien gestützten Rasters hat die Sportverwaltung erarbeitet, was in den Plan einfließt. Zu den Kriterien gehörte unter anderem wie hoch der Bedarf und wie groß die Nutzergruppe ist. Auch die Umsetzbarkeit und damit verbundene Kosten sowie die Sanierungsnotwendigkeit sind darin berücksichtigt worden. "Dabei haben wir neben den Sportanlagen und Sporthallen bei der Fortschreibung auch Sport im urbanen Raum mit erfasst", erklärt Imke Clever von der Sportverwaltung. Dazu zählen unter anderem Möglichkeiten zum Skaten genauso wie beleuchtete Laufstrecken. "Wir sehen, dass es heute nicht ausreicht bestehende Sportanlagen, so wie sie sind, zu sanieren", berichtet der Fachbereichsleiter Schule und Sport Harald Weuthen. "Es gibt viele Flächen, die brachliegen, da müssen wir wirklich schauen, was muss bei einer Anlage saniert werden und wo müssen wir die Anlagen auch neu denken, damit sie auch individuell von Sportlerinnen und Sportlern genutzt werden können. Das funktioniert auf der Sportanlage Radrennbahn schon sehr gut. Die Anlage wird sowohl von Individualsportlerinnen und Sportlern genutzt als auch von Vereinen. Dahin wird auch an anderer Stelle sicher die Reise gehen." Eine weitere Neuerung im Plan: Auch die Schulsportanlagen werden mit betrachtet.

In Puncto Sanierung von Anlagen und Hallen hat die Sportverwaltung im Sportentwicklungsplan wieder eine Priorisierung vorgeschlagen. Diese ist, wie der gesamte Plan, nun zu den politischen Beratungen eingebracht worden. Der Plan soll dann in der Ratssitzung Ende des Jahres verabschiedet werden. "Auch wenn die Haushaltsmittel nicht ausreichen werden, um zeitnah alles umzusetzen, lohnt es sich schon frühzeitig Konzept und erste Pläne zu entwickeln", sagt der Abteilungsleiter der Sportverwaltung Jürgen Huppertz. "Weil wir schon Konzepte hatten, konnten wir unter anderem für den zweiten Bauabschnitt des Campuspark Rheydt schnell reagieren und einen Förderantrag einreichen. Bei vielen Förderprogrammen ist oft schnelles Handeln gefragt, da sind wir wirklich gut aufgestellt. "Wenn alles aus dem Plan berücksichtig wird, werden wir jede Sportanlage in der Stadt einmal angefasst haben", ergänzt Weuthen. "Und bisher haben wir so schon rund 111 Millionen Euro in die Anlagen und Hallen investieren können." Der Sportentwicklungsplan 2023 bis 2027 ist auch im Gremieninformationsdienst in der Tagesordnung des letzten Ausschusses für Freizeit, Sport und Bäder vom 24. Mai zu finden.

SessionNet
Ausschuss für Freizeit, Sport und Bäder
24.05.2022 - 17:30-19:24 Uhr
itk-rheinland.de