09.03.2021
Aktuelles

Online-Eröffnungsvortrag zur Ausstellung „´operativ bedeutsame Kontakte´. Die Stasi und Mönchengladbach“

Referent: Dr. Karlheinz Wiegmann (Kurator und Direktor des Museums Schloss Rheydt)
Mittwoch, 17. März 2021, 19-20 Uhr
Anmeldung unter info@schlossrheydt.de

Kaum etwas scheint das Wesen des DDR-Staates so sehr zu verkörpern wie das Ministerium für Staatsicherheit, kurz "Stasi" genannt. Im Inneren war sie als allgegenwärtige Geheimpolizei aktiv, nach außen, vor allem in der BRD, trat sie als Nachrichtendienst auf. Das MfS galt als effektiv und erfolgreich, gerade auch in seiner Tätigkeit im Westen. Spektakuläre Erfolge wie die Beeinflussung des konstruktiven Misstrauensvotums gegen Willy Brandt 1972 scheinen dies zu belegen. Doch lassen sich auch Spuren seiner Tätigkeit mit Bezug zu Mönchengladbach finden? Wie zielgerichtet ging die Staatssicherheit im Westen vor? Fanden sich "operativ bedeutsame Kontakte" auch in Mönchengladbach?

Der Vortrag geht diesen Fragen nach. Er thematisiert die Fälle, in denen sich Aktivitäten der Staatssicherheit mit Mönchengladbach in Verbindung bringen lassen. Die Ausstellung operativ bedeutsame Kontakte ist ein Kooperationsprojekt mit dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik.

Laufzeit der Ausstellung: 11. März bis 8. August 2021
Öffnungszeiten: Di - Fr: 11-17 Uhr, Sa + So: 11-18 Uhr
Einlass nur nach vorheriger Anmeldung unter Tel. 02166 / 92890-11