Zwei Fotos. Links steht ein Bild der Aktion "Das Leben gehört ins Zentrum" im Schaufenster von Haus der Braut. Rechts zu sehen Sabine Kuch, Innhaberin von Haus der Braut & Gentleman Zwei Fotos. Links steht ein Bild der Aktion "Das Leben gehört ins Zentrum" im Schaufenster von Haus der Braut. Rechts zu sehen Sabine Kuch, Innhaberin von Haus der Braut & Gentleman
Aktion "Das Leben gehört ins Zentrum" und Sabine Kuch, Inhaberin von Haus der Braut & Gentleman
02.03.2021
Aktuelles

Haus der Braut & Gentleman macht die roten Lampen an

„Alarmstufe rot“ für Handel und Gastronomie

Das Leben gehört ins Zentrum – eine wichtige Forderung, gerade für die Innenstadt von Mönchengladbach – die ersten Läden und Restaurants sind wegen der Corona-Pandemie schon dauerhaft geschlossen.

Die Initiative „Das Leben gehört ins Zentrum“ repräsentiert eine Gruppe von Händlern, die für hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland stehen, sie umfasst, neben lokalen „Platzhirschen“ überregional bekannte Namen wie Breuninger, Deichmann, Ernsting’s Family, Kik und Thalia. Diese Unternehmen stehen für rund 20 Mrd. Euro Umsatz, 180.000 direkt beschäftigte Mitarbeiter und ca. 600.000 indirekt Beschäftigte. Diese Zahlen machen die volkswirtschaftliche Relevanz deutlich. Zugleich sind diese Unternehmen Besuchermagneten und von erheblicher Relevanz für unsere Innenstädte und das gesellschaftliche Leben.

Dazu Sabine Kuch, Inhaberin Haus der Braut & Gentleman, Mönchengladbach, est. 1968: „Ich kann nur für mich sprechen, zu uns kommen KundInnen aus bis zu 100km Entfernung nach Mönchengladbach, da wir zu den zehn besten Fachgeschäften in NRW zählen. Und nach dem Einkauf bei mir? Wohin sollen die KundInnen dann gehen um einen Kaffee zu trinken oder noch einen Bummel zu machen? Wenn diese Infrastruktur fehlt, dann kommen noch weniger Menschen nach Mönchengladbach. Wir brauchen jetzt eindeutige Eckpunkte für eine Öffnungsstrategie.“

Um auf die Initiative aufmerksam zu machen hat Einzelhändlerin Sabine Kuch Plakate im Schaufenster aufgehangen und in ihrem Schaufenster leuchten zwei rote Lampen rund um die Uhr, als Zeichen der Solidarität für die Gastronomen und Einzelhändler die kurz vor dem „AUS“ stehen.

Kuch ergänzt: „Ich vertraue auf meine KundInnen, dass sie bis zu einer Öffnung auf uns warten und ihre festliche Kleidung für die Kommunion, die kleine oder große Hochzeit oder die Abi-Feier nicht im Internet kaufen, sondern in einem individuellen Fachgeschäft. Durch Terminabsprachen, Maskenpflicht und ein Lüftungskonzept können wir einen sicheren Raum bieten. „

Weitere Infos: https://www.lebenimzentrum.com/