Magazin-Rubriken

November 2017

Aktuelle Ausgabe als PDF - November 2017
Aktuelle Ausgabe
PDF
Weitere Ausgaben
Archiv

Veranstaltungen

< November 2017 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30      
Foto: Praxis Dr. Dr. Lange Weyel
Foto: Praxis Dr. Dr. Lange Weyel

Wenn ganz hinten doch noch ein Zahn wächst

ENTSPANNTER UMGANG MIT WEISHEITSZÄHNEN

Mit Weisheitszähnen verbinden die Meisten nur Ärger, Beschwerden, eine dicke Backe und Angst vor Schmerzen. Die Befürchtungen sind unbegründet. Mit schonenden Therapien und sicherer Schmerzausschaltung können Weisheitszähne heute ohne größere Probleme entfernt werden.

Die Weisheitszähne kommen normalerweise im jungen Erwachsenenalter und finden in der schon vorhandenen Bezahnung des Ober- und Unterkiefers oft keinen Platz mehr. Sie können sich verkeilen, waagerecht in den Kiefer wachsen, entzünden oder anlagebedingt quer liegen. Den meisten Menschen wachsen vom 16. bis zum 40. Lebensjahr vier Weisheitszähne. Brechen sie nur teilweise durch, wird von Retention oder Teilretention gesprochen. Häufig bricht der Zahn nicht durch, weil er an der falschen Stelle sitzt oder seine Durchbruchsrichtung von der normalen Achse abweicht. Es entstehen so genannte Zahnfleischkapuzen, unter denen es bei unzureichender Reinigung zur Infektion und schmerzhaften Entzündung und Schwellung des umliegenden Gewebes kommt. Durch einen retinierten Weisheitszahn kann es zu starken Zahnschmerzen und Gesichtsschmerzen (Neuralgien) kommen. Es können sich Zysten und Abszesse bilden. Diese flüssigkeitsgefüllten Hohlräume wachsen oft unbemerkt und gefährden das Gewebe und den Kieferknochen. Auch die Nachbarzähne werden durch den Druck im Kiefer geschädigt und verschoben. Schlucken, Sprechen und Kauen können Schmerzen verursachen.

So weit muss es nicht kommen. Um dem vorzubeugen, werden die Zähne heute meistens frühzeitig entfernt. Ein kleiner Eingriff , der für die Gesundheit eine große Bedeutung haben kann. Für die Entfernung sehr tief sitzender oder kompliziert liegender Weisheitszähne wird oft zu einem Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen überwiesen.

Zahnextraktion: Es hört sich schlimmer an, als es in Wirklichkeit ist.

„Das Ziehen der Zähne ist eine der häufigsten Operationen in der Zahnmedizin und inzwischen ein Standardeingriff, für den wir nur kurze Behandlungszeiten benötigen. Als ausgebildete Chirurgen sind wir in der Lage, auch tief im Kiefer liegende Weisheitszähne schmerzlos und sicher zu entfernen, ohne dabei wichtige anatomische Strukturen, wie z. B. den Unterkiefernerv oder den Nachbarzahn zu schädigen“, erläutert Dr. Dr. Ralf-Thomas Lange, Facharzt für Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie, Plastische Ästhetische Operationen, Fachzahnarzt für Oralchirurgie. Diese Strukturen können in der Praxis im Menge Haus gegebenenfalls mittels digitaler, dreidimensionaler Volumentomographie exakt dargestellt werden.

Ohne Angst und ohne Schmerzen

Der Eingriff selbst kann unter Lokalanästhesie vorgenommen werden. Wenn mehrere Weisheitszähne gleichzeitig entfernt werden sollen, kann dies auch unter Vollnarkose oder in Dämmerschlaf, der sogenannten Analgosedierung, erfolgen. „Von der Lage des Weisheitszahns und der individuellen Situation eines Patienten und seinen Wünschen hängt es ab, ob örtlich betäubt oder eine Vollnarkose gewählt wird. Moderne Schmerzausschaltung wirkt schnell und zuverlässig. Während des Eingriff s verspüren Patienten keinerlei Schmerzen“, betont Jörg Weyel, Facharzt für Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie, Fachzahnarzt für Oralchirurgie. Vollnarkosen werden in der Praxis drei Mal die Woche angeboten und gehören in den Praxisalltag.

Die jahrelange Erfahrung mit sensiblen, ängstlichen Patienten hat gezeigt, dass ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis sehr wichtig ist. Für alle Behandler der Praxis ist es selbstverständlich, einfühlsam auf Patienten einzugehen, um deren persönlichen Wünschen zu begegnen und eine möglichst schmerzfreie Behandlung anbieten zu können. Dank fachkundiger Betreuung nach der Operation sind Beschwerden für Patienten im Menge Haus minimal.

„Auch für Weisheitszähne gilt: Gesunde Zähne sollten im Mund bleiben. Sie brauchen nicht gezogen zu werden, wenn sie sich beschwerdefrei in die bestehende Zahnreihe einfügen und die Zähne im Ober- und Unterkiefer so zueinander stehen, dass die Weisheitszähne wie normale funktionieren und auch langfristig so genutzt werden können“, das Fazit der beiden Fachärzte für Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie. Aus ihrer Sicht sollten klare Anhaltspunkte vorliegen, die für eine Entfernung der Weisheitszähne sprechen.

Foto: Praxis Dr. Dr. Lange Weyel
Foto: Praxis Dr. Dr. Lange Weyel

Praxis für
Mund - Kiefer - Gesichtschirurgie
Plastische - Ästhetische Operationen
Dr. Dr. Lange & Weyel
Fliethstr. 67
41061 MG
Tel. 02161 4666666
www.implantate-mg.de

Zurück

Diese Webseite verwendet Cookies. Weiterlesen …