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Fit durch den Karneval:

14. Februar 2012

Mönchengladbach. Für Narren und Jecken ist der Karneval die schönste Jahreszeit, doch ein bisschen Katzenjammer nach Aschermittwoch ist immer dabei – sei es, weil die Füße schmerzen, der Alkoholgenuss nachwirkt oder das Über-die-Stränge-Schlagen seine Spuren hinterlassen hat. „Das gehört dazu. Mit ein paar Vorkehrungen bleibt das alles aber erträglich“, sagt Bernd Harings, AOK-Sprecher in Mönchengladbach. Das fängt schon beim Kostümieren an: Karnevalsfreunde sollten auf jeden Fall auf gut verträgliche Schminkfarben setzen und sie vorher auf der Haut ausprobieren, um allergischen Reaktionen vorzubeugen. „Gekaufte Kostüme sollten zudem nie direkt auf der Haut  getragen werden“, sagt Harings. Sie sind meist nicht farbecht; dadurch gelangen die Dispersionsfarben über Schweiß auf die Haut und können Allergien auslösen. Sinnvoll im kleinen Karneval-Gepäck sind Blasenpflaster, damit die ungewohnten Schuhe beim Rosenmontagszug keine Beschwerden machen und Lutschbonbons, damit die Stimme den ganzen Tag durchhält. Vor allem aber muss die Essensgrundlage stimmen, um einen feucht-fröhlichen Tag gut zu überstehen: „Essen Sie ausreichend, am besten etwas Fettiges, denn fettes Essen verzögert zumindest die Aufnahme des Alkohols ins Blut. Das ändert aber natürlich grundsätzlich nichts daran, dass eine höhere Gesamtmenge reinen Alkohols am Tag als 24 Gramm bei Männern und zwölf Gramm bei Frauen für den Körper schädlich ist. Zwölf Gramm reiner Alkohol steckt etwa in 0,33 Liter Bier oder in 0,15 Liter Wein“, erklärt Harings.

Wer Folgendes beherzigt, schafft es besser, an den tollen Tagen fit zu bleiben:

  • Starten Sie mit einem alkoholfreien Getränk und trinken Sie zwischendurch immer mal wieder Mineralwasser. So tanken Sie den Mineralstoff-Haushalt des Körpers wieder auf.
  • Verzichten Sie auf das Mittrinken in Runden – es verführt dazu, schneller und mehr zu trinken.
  • Lassen Sie Mischungen aus Cola und Alkohol sowie Alkopops weg. Der hohe Zuckergehalt befördert den Alkohol noch schneller ins Blut.
  • Zwischendurch-Häppchen wie Wurstbrote, Heringe und Salzstangen mildern die Folgen des Alkohols.
  • Um Kopfschmerzen vorzubeugen, sollte man nach der Rückkehr auf jeden Fall mit geöffnetem Fenster schlafen.
  • Beim Katerfrühstück hilft ebenfalls Saures und Salziges, um die Nachwirkungen des Feierns besser zu überstehen.

Damit es keine unerwünschten erotischen Nachwirkungen der Karnevalszeit gibt, sind auch Kondome ein sinnvolles Zubehör im Karnevalsgepäck. „Paare sollten zudem vorher im Gespräch klären, wie viel Freizügigkeit sie dem Partner in der Karnevalszeit gewähren wollen“, sagt der AOK-Sprecher.

Mehr Infos rund ums Thema Alkohol gibt es im Internet:
www.aok.de > Gesundheit > Essen und Trinken > Alkoholprävention

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