Wirtschaft

Wirtschaft > Die perfekte Praxiswebseite

Die perfekte Praxiswebseite

Februar 2012

Nicht ohne Grund verfügen erfolgreiche moderne Praxen und Kliniken über einen professionellen patienten- und serviceorientierten Internetauftritt – durchdacht und im Rahmen des selbstverständlich bestehenden Corporate Designs umgesetzt.

Auch wenn es diese digitalen „Leuchttürme“ des Praxis- und Klinikmarketings in jeder Stadt gibt, so besteht die Masse der ärztlichen Internetangebote doch meistens aus grafisch nicht gerade ansprechenden Seiten mit wenig Inhalt für den „Kunden“ Patient, dafür aber mit umso mehr Verkaufsförderungsargumenten in Form von detaillierten Beschreibungen der angebotenen IGEL-Leistungen. Zumeist lässt die technische Umsetzung dabei zu wünschen übrig, ganz zu schweigen von der Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Auch zehn Jahre nach dem Wegfall der werblichen Restriktionen für Mediziner wird die eigene Praxiswebseite von vielen noch stiefmütterlich behandelt oder als unnötiges Übel empfunden. „Es kostet Geld, ist zeitaufwändig und neue Patienten bringt es mir auch nicht“, ist eine der oft gehörten Aussagen in Beratungsgesprächen. Natürlich ist eine Webseite kein Allheilmittel, wenn es darum geht, den Platz der Praxis am lokalen oder regionalen Gesundheitsmarkt zu stabilisieren und auszubauen, aber sie ist eine der tragenden Säulen.

Als Informationsmittel trägt sie maßgeblich dazu bei, die fachliche Kompetenz von Praxen und Kliniken nach außen zu kommunizieren. Sie schafft durch eine professionelle Gestaltung und Programmierung ein positives Image von Kompetenz und sie bietet durch Aktualität und Downloads ein Maximum an Service. Diese und viele andere Punkte schaffen so ein Fundament des Vertrauens, dass schlussendlich dazu führt, dass sich Patienten für eine Praxis, einen Arzt oder eine Klinik entscheiden. Wird das im Internet vermittelte Bild dann dort auch umgesetzt und gelebt, gewinnt man einen zufriedenen „Kunden“ Patient mit hohem Weiterempfehlungspotenzial.

Aber auf was sollten Ärzte und Entscheider bei der Planung eines Internetauftritts achten?

tl_files/bilder/wirtschaft/wirtschaft-02-12-praxiswebseite-dr-nuechel.jpg1. Das Projekt ernst nehmen
Als Arzt oder Klinik sind Sie es gewohnt, Ihren Job mit maximaler Professionalität zu betreiben. Daraus resultiert der gerechtfertigte Anspruch als ein eben solcher Profi wahrgenommen zu werden – von Kollegen wie von Patienten. Ihre Praxis ist topmodern, Ihr Team top geschult, Ihre Technik auf dem aktuellsten Stand. Genau so sollte auch Ihre Kommunikation sein: top, professionell und aktuell. Das geht jedoch nur, wenn das Projekt Internetauftritt ebenso professionell angegangen wird und nicht nur nebenbei als delegierte Aufgabe für die Erstkraft oder einen Assistenten umgesetzt wird. Nehmen Sie sich die notwendige Zeit zur Vorbereitung, planen Sie für sich die gewünschten Inhalte, nehmen Sie sich die Zeit für die Kommunikation mit Ihrem Dienstleister, informieren Sie Ihr Team über das Vorhaben. So schaffen Sie die notwendigen Grundlagen für ein erfolgreiches Projekt.

2. Einen verbindlichen Etat festlegen
Legen Sie einen verbindlichen Etat für Ihren Internetauftritt fest. Er sollte alle möglichen Kosten beinhalten, die Grafik, die Programmierung, die Kosten für Fotografen oder falls gewünscht auch für Audio/Video-Dienstleister, die Kosten für das Hosten der Webseite inklusive der notwendigen Domain. Die Kosten für eine externe Wartung und Pflege der Webseite entfallen heutzutage meistens, da seriöse Angebote ein sogenanntes Content Management System beinhalten, mit dessen Hilfe diese Aufgaben durch Mitarbeiter oder den Seitenbetreiber selbst problemlos und flexibel gehandhabt werden kann.

tl_files/bilder/wirtschaft/wirtschaft-02-12-praxiswebseite-amz-rheydt.jpg3. Einen erfahrenen Dienstleister suchen
Agentur ist nicht gleich Agentur. Auch bei der Auswahl des besten Freundes oder Sohnes eines Bekannten, der „das ja auch kann“, sollte man eher vorsichtig sein. Bei der Umsetzung einer Praxis- oder Klinikwebseite ist es ausschlaggebend, dass ganzheitlich gedacht und geplant wird. Einfach nur eine Webseite zusammenbasteln funktioniert hier nicht, egal wie „schön“ sie nachher aussieht. Es gilt ein professionelles Gesamtbild zu schaffen, das sowohl grafisch als auch inhaltlich und marketingspezifisch zu überzeugen weiß. Bildsprache, Texte, Seitenaufbau und -struktur, Benutzerführung, Lesbarkeit und Spannung – all diese Punkte sind Bausteine eines Produktes, bei dem der Besucher buchstäblich abgeholt und geführt werden will. Die Medizin ist dabei ein ganz spezieller Bereich, mit einer ganz speziellen Sprache, einer ganz speziellen Kundschaft und ebenso speziellen Anforderungen, unter anderem auch im rechtlichen Bereich. Datenschutz, fachliche Textformulierungen, eingesetzte Bildmaterialien: Alles unterliegt hier ganz besonderen Regeln und Vorschriften. Entsprechend erfahren und professionell sollte daher auch der gewählte Dienstleister sein. Fragen Sie gezielt nach entsprechenden Kenntnissen (Stichworte Datenschutz, Berufsordnung, Heilmittelwerbegesetz) und nach Referenzprojekten.

4. Regeln für die Kommunikation
Eine funktionierende Kommunikation zwischen allen Projektbeteiligten ist ausschlaggebend für den Projekterfolg. Geben Sie Ihrem Dienstleister einen verantwortlichen Ansprechpartner an die Hand, falls Sie diese Aufgabe nicht selber übernehmen wollen und legen Sie feste regelmäßige Termine fest, an denen Projektdetails besprochen und abgearbeitet werden.

tl_files/bilder/wirtschaft/wirtschaft-02-12-praxiswebseite-cmed-gesundheitspartner.jpg5. Achten Sie auf die Technik
Webprojekte sind Aufgaben für Profis. Die Masse an technischen Möglichkeiten ist unüberschaubar. Ihre Webseite muss zu Hause oder in der Praxis funktionieren, auf vielen verschiedenen Geräten (PC, Smartphone, Tablet-PC
etc.) und unter unendlich vielen Konfigurationen und Browsern. Ihr Dienstleister wird Sie bei der Festlegung der entsprechenden Umgebungen beraten. Bei allen Angeboten müssen Sie jedoch auf folgende technische Voraussetzung besonders achten: eine standardkonforme Programmierung der Webseiten mittels (X)HTML und CSS laut den Vorgaben des W3C (www.w3c.org). Auch sollte ein sogenanntes CMS/Content Management System zum Einsatz kommen, um Ihre Inhalte selber zu pflegen. Technologien wie Adobe Flash sollten keinen Schwerpunkt der Umsetzung bilden, da die Seiten so kaum in Google oder ähnlichen Diensten gefunden und auch auf mobilen Geräten der Firma Apple nicht angezeigt werden.

6. Zu guter Letzt: die Frage nach dem Preis
Eine gute Frage, die ohne Kenntnis des zu erbringenden Umfangs von keinem seriösen Anbieter realistisch beantwortet werden kann, wenn es um individuelle Lösungen geht. Qualität hatte schon immer ihren Preis und wenn Sie es mit Ihrer Kommunikation wie mit Ihrem Auto oder Ihrer Einrichtung halten, kann eigentlich nicht viel schiefgehen.

Wenn Sie Fragen rund um das Thema Praxis- oder Klinikwebseite oder Gesundheitsmarketing im Allgemeinen haben, steht Ihnen das Team von Marktimpuls gerne Rede und Antwort. Mit mehr als zehn Jahren Erfahrung in diesem Bereich und vielen erfolgreich realisierten Projekten verfügen wir über genau das Know-how, um Ihre Kommunikation professionell zu realisieren. Mehr Informationen und ausgewählte Referenzprojekte finden Sie auf unserer Website www.marktimpuls.de.

tl_files/bilder/wirtschaft/wirtschaft-07-11-marktimpuls-werbeagentur-moenchengladbach-logo.jpg

Marktimpuls GmbH & Co. KG, Werbeagentur und Verlag
Kaiserstraße 68, 41061 MG, Tel. 02161/6869520
info@marktimpuls.de, www.marktimpuls.de

Zurück